Freilichtmuseum Hagen

LWL-Freilichtmuseum Hagen:

Entdecken und Erleben

 

Zu einem Ausflug in die Arbeitswelt und Technik des 18. und 19. Jahrhunderts, lädt das Hagener Freilichtmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ein. Einen halben Tag braucht man schon, um die etwa 60 historischen Handwerks- und Gewerbebetriebe zu erwan­dern, die in einem der schönsten Wiesentäler des vorderen Sauerlandes liegen, dem Mäckin­gerbachtal.

 

Das märkische Gebiet südlich der Ruhr gehört zu den ältesten Stätten der Eisenverarbeitung. Hier im Hagener Freilichtmuseum befinden sich deshalb verschiedene Schmieden, wie Bohrer-, Nagel- und Windenschmieden, verschiedene Hammerwerke, eine Drahtzieherei und Holmacherei. Nicht nur Eisen, sondern auch Bereiche wie die traditionelle Papierverarbeitung und -herstellung sowie das Thema Wald und Holz sind Schwerpunkte.

 

Auf jeden Fall geht’s lebendig geht's zu im Museum für alle Sinne. In verschiedenen Werkstätten wird ge­schmie­det, gebacken, gebraut, gedruckt und vieles mehr. Die kleinen und großen Be­su­cher kön­nen nicht nur den Handwerkern zusehen sondern bei Workshps ihr Ge­schick auspro­bie­ren: z.B. in der Seile­rei, beim Pa­pier­schöp­fen oder in der Nagel­schmie­de. Hier können sie die Techniken im wahrsten Sinne des Wortes begreifen! Ebenso spannend sind die museums-pädagogischen Programme oder die ungewöhnlichen Aktionen bei Kindergeburtstagen in den Museumswerkstätten.

 

Auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz, im Kolonialwarenladen kaufen die Besucher ganz altmodisch unter anderem auch alle Produkte aus dem Museum ein. Nebenan in der Zigar­renma­cherei gibt es erstklassige handgerollte Zigarren und direkt um die Ecke backt der Bäcker täglich frische Landbrote und Rosinenstuten. In der Obst­brennerei und der Bier­brauerei erleben Sie, wie die köstlichen Getränke klassisch hergestellt werden. Eben­so in der tradi­tio­nellen Kaf­fee­rö­ste­rei, mit dem in der Re­gion be­kannt guten Kaffee. Aus vielen Häusern duftet es ver­füh­re­risch, sei es der aromatische Kaffee, der würzige, geräucherte Schin­ken oder die köstlichen Gerüche der Bäckerei.

Bei vielen Sonderveranstaltungen bietet das Freilichtmuseum ein breitgefächertes Angebot mit vielen Aktivitäten für die ganze Familie.

 

Während der ganzen Saison, 1. April bis 31. Oktober, gibt es viele attraktive Sonder­ver­an­stal­tun­gen oder Sie feiern selber bei uns (Partys, Familien- und Betriebsfeiern, Hochzeiten, Kindergeburtstage)! Fordern Sie einfach das aktuelle Jahresprogramm an, telefonieren mit uns (02331-7807-0) oder besuchen Sie uns im Internet. www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de

 

Und alle Jahre wieder … findet am ersten Adventwochenende der Romantische Weihnachtsmarkt statt!

 

Öffnungszeiten:

Täglich, außer Montags, wohl aber an allen Feiertagen.

Einlass ab 9 Uhr, Häuseröffnung bis 17.30 Uhr, sonntags bis 18 Uhr, Shop bis 18.15 Uhr.

 

Anfahrt:  

Auto: A 45 Abfahrt Hagen-Süd, dann den Wegweisern folge

Bus: Ab Hbf-Hagen mit Buslinien 512 oder 84 durchgehend bis zu LWL-Freilichtmuseum.

Aktuell im Freilichtmuseum Hagen

Quelle: LWL-Freilichtmuseum Hagen

Mit Kinderaugen in die Werkstatt schauen!

LWL-Freilichtmuseum Hagen sucht historische Handwerksspielzeuge

 

Hagen (lwl). Das LWL-Freilichtmuseum Hagen sucht für eine neue Ausstellung zum Thema „Handwerk im Spielzeug“, die 2015 zu sehen sein wird, nach Leihgebern. Es werden historische Spielzeuge gesucht, die Kindern auf spielerische Art und Weise die Grundlagen unterschiedlicher Handwerksberufe näher bringen, deren Besonderheiten darstellen und mit denen handwerkliche Fähigkeiten spielerisch erprobt werden können.

 

Was sind die Tätigkeiten und Werkzeuge eines Schneiders, Tischlers oder Schuhmachers? Wie wird Mehl gemahlen, wie macht der Bäcker das Brot und der Metzger die Wurst? Und was unterscheidet einen Huf- von einem Goldschmied? 

Schnell denkt man hierbei zunächst an die bekannten Klassiker, wie die weitver-breiteten Kindernähmaschinen, die vielen Metallbaukästen, Dampfmaschinensysteme oder die Holzbearbeitungs- und Werkzeugkästen, aber eine Reise in die Vergangenheit des Spielzeugs mit handwerklichem Bezug reicht viel weiter. Neben Kinderbüchern, Karten- und Brettspielen, in denen Handwerksberufe vom Bäcker bis zum Sattler dargestellt werden, sucht das Freilichtmuseum auch besondere Raritäten, die vielleicht gar nicht aus dem Spielzeuggeschäft stammen. Denn bisweilen haben Eltern ihren Kindern die Besonderheiten des eigenen Handwerks und die eventuellen Gefahren in der Werkstatt dadurch vermittelt, dass sie das Spielzeug für den Nachwuchs selbst individuell anfertigten. Werkzeuge und Werkstätten - den Kinderhänden angepasst - erhielten so Einzug in die Welt des Spiels. Der Nachwuchs konnte spielerisch mit den technischen Gegebenheiten und den Lebensrealitäten des Handwerks in der jeweiligen Zeit vertraut gemacht werden. Von Drillbohrern, Feilen, Hobeln, Werkbänken, Buchdruckpressen bis zu ganzen Werkstätten für Kinder sucht das Museum Spielzeug, das die zum Teil sehr komplexen handwerklichen Tätigkeiten widerspiegelt. Doch nicht allein die Spielzeuge sind von Interesse, auch die ganz individuellen Geschichten, die Erinnerungen und Erlebnisse, die untrennbar mit dem Spiel verbunden sind, sollen im Ausstellungszusammenhang aufgearbeitet werden. 

 

Fühlen Sie sich jetzt an ihre eigene Kindheit erinnert? Haben Sie auf dem Speicher oder in der Wohnung noch alte Spielzeuge, die das Handwerk zeigen? Oder bewahren Sie sogar noch Spielzeuge ihrer Eltern und Großeltern auf? Dann geben Sie Ihrem Spielzeug im Rahmen einer Ausstellung zur Kindheit im Handwerk den passenden Ort im LWL-Freilichtmuseum Hagen und melden Sie sich bitte im Hagener LWL-Freilichtmuseum Tel.: 02331 7807-0.