Theater Hagen

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Nachtcafé am Freitag, den 24. Februar 2012

- Rocking with Rocky!

 

An fast jedem letzten Freitag im Monat ist es geöffnet: das Nachtcafé am theaterhagen. Dort präsentieren in lockerer Atmosphäre wechselnde Ensemblemitglieder und Gäste kurzweilige Programme. Thematisch Durchdachtes trifft auf fixe Kantinenideen, Experimente auf Geprobtes und Albernheiten auf hohe Kunst. Diese Mischung zieht schon seit Beginn der Intendanz von Norbert Hilchenbachs zur späten Stunde – meist beginnen die Programme erst um 22.30 Uhr – und bei freiem Eintritt noch viele Menschen ins Theater – und die Fangemeinde wächst. Die rund 100 Plätze des Theatercafés sind regelmäßig voll besetzt

Am 24. Februar um 22.30 Uhr, nach der ausverkauften Vorstellung von „The Rocky Horror Show“, wird der Erfrischungsraum im ersten Rang zur Disco umfunktioniert. Ein Live-DJ fordert dieses Mal das Publikum auf, nach der Klopapier-Schlacht im großen Haus weiter zu rocken!

Der Eintritt ist frei!

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Klangrede zum 5. Sinfoniekonzert am 26. Februar 2012

 

Im 5. Sinfoniekonzert stehen Werke auf dem Programm, die alle auf ihre Weise „unerhört“ sind: Erstmals ist ein Werk des „Komponisten für Hagen“ 2011/12 in dieser Reihe zu hören. Als Mitglied der Rockband „Deep Purple“ erlangte Jon Lord große Berühmtheit, bevor er mit dem „Durham Concerto“ auch als Komponist von orchestraler Musik bekannt wurde und die Klassik-Charts stürmte – eine „unerhörte“ Mischung für die Klassik-Welt!

Ebenso „unerhört“ sind die Schwierigkeiten, vor die Tschaikowski den Solisten seines Violinkonzerts stellt, das anfangs als unspielbar galt. Auf besonders dünnem Eis bewegte sich Schostakowitsch bei der Komposition seiner 9. Sinfonie, die Stalin gegen ihn aufbrachte: Anstatt der heroischen Töne, die von ihm erwartet wurden, setzte der Komponist auf Einfachheit und Humor und stieß damit - erwartungsgemäß - auf heftige Kritik.

Diese Beispiele regen dazu an, über das Abweichende und Regelwidrige in der Kunst zu sprechen, wo Anpassung zu Stillstand führt. Rouven Lotz, Wissenschaftlicher Leiter des Emil Schumacher Museums Hagen, wird dieses Thema anhand von Beispielen aus der Bildenden Kunst veranschau-lichen. Darüber hinaus haben Künstler des Kunst- und Atelierhauses eine Ausstellung zu dem Thema zusammengestellt, deren Besuch sich an die Klangrede anschließt. Die Restaurantmeisterin Manuela Mainka zeigt eine weitere Facette des Themas auf: Wie steht es eigentlich um die Umgangsformen in unserer Gesellschaft?

So bietet diese Klangrede zahlreiche Ansatzpunkte, die zur Diskussion über das Konzertthema einladen, die bei einem Kaffee und dem anschließenden Ausstellungsbesuch fortgesetzt werden kann. Moderiert wird die Veranstaltung von der Referentin des GMD und Konzertdramaturgin Lisa Breuer. Der Eintritt ist frei.

 

„Unerhört“ - Klangrede V – Veranstaltung zum 5.. Sinfoniekonzert

Sonntag, 26. Februar 2012, 11.30 Uhr

Kunst- und Atelierhaus Hagen e.V., Hochstr. 76, 58095 Hagen

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5. Sinfoniekonzert „Unerhört“ am Dienstag, den 28. Februar 2012

 

Unerhört

5. Sinfoniekonzert

28. Februar 2012

20.00 Uhr

Stadthalle Hagen

19.15 Uhr Einführung

 

Kirill Troussov, Violine

Dirigent: Frank Beermann

 

Jon Lord: The Cathedral at Dawn (DEA)

Peter Tschaikowski: Violinkonzert

Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 9

 

Ein Rocker an der altehrwürdigen Universität von Durham? Unerhört! Aber Jon Lord, Pionier im Zusammenspiel von Rockbands mit klassischen Orchestern, meisterte diesen Spagat. Als Band-Mitglied von „Deep Purple“ erlangte er als erstes große Berühmtheit, bevor er mit dem „Durham Concerto“ auch als Komponist von orchestraler Musik bekannt wurde. Mit dieser Auftragskomposition der Durham University stürmte er 2008 erstmals die Klassik-Charts. Der erste Satz dieses Konzerts des Komponisten für Hagen erlebt an diesem Abend seine deutsche Erstaufführung.

Ebenso „unerhört“ sind die Schwierigkeiten, vor die Tschaikowski den Solisten seines Violinkonzerts stellt. Anfangs galt das Konzert als unspielbar, doch schon bald fand es seine Meister wie Kirill Troussov, der auf der Stradivari spielt, mit der Tschaikowskis Violinkonzert uraufgeführt wurde. Die melodische Eingängigkeit und die Virtuosität, die hier zu bewundern ist, machten es zu einem der beliebtesten Werke seiner Gattung.

Um die Wünsche und Erwartungen der Rezipienten an seine Sinfonie Nr. 9 scherte sich Schostakowitsch herzlich wenig. Er griff sie nur auf, um sie zu karikieren, zu hinterfragen und bloß zu stellen. Seit Ende des Jahres 1944 erwartete man von ihm eine monumentale Siegessinfonie in Anbetracht des bevorstehenden sowjetischen Sieges. Doch anstatt heroischer Töne setzte der Komponist auf Einfachheit und Humor und stieß damit - erwartungsgemäß - auf heftige Kritik.

 

Karten unter 02331/ 207-3218 oder www.theater.hagen.de

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NEU! Führungen zur Ausstellung „Ein JAHRHUNDERTtheater / 1911-2011“ im Sparkassen-Karree

Am 26. Januar 2012 wurde die Ausstellung „Ein JAHRHUNDERTtheater / 1911-2011“ im Sparkassen-Karree eröffnet.

Die für diese Ausstellung ausgewählten Fotos des theaterhagen ermöglichen im Sinne einer Synopse den direkten Vergleich des Erscheinungsbildes des Theatergebäudes zu drei bedeutsamen Zeitpunkten des Hauses: Entstehungszeit 1911; Wiederaufbau 1949; 100. Geburtstag 2011.

Das aus verschiedenen Archiven und Publikationen zusammengetragene Bildmaterial belegt die Veränderungen technischer und gestalterischer Ausprägung des Gebäudes, die sowohl in Einzeldetails als auch in größeren Zusammenhängen vorgenommen wurden. Hierbei lagen finanzielle Randbedingungen (zur Errichtungszeit und besonders beim Wiederaufbau 1949), technische und ökonomische Erfordernisse (z. B. in den 1950er Jahren), aber auch ein recht eigenständig ausgeprägter Gestaltungswille (in den 1960er und 1970er Jahren) zu Grunde. Seit den 1990er Jahre tritt bei den erforderlichen Erhaltungs- und Erneuerungsmaßnahmen zunehmend die Beachtung denkmalpflegerischer Aspekte hinzu.

Dem Betrachter wird vor Augen geführt, welch starker Wille in Politik, Verwaltung und Bürgerschaft der Stadt Hagen zur Bestandserhaltung des Theatergebäudes vorgeherrscht haben mag – hatte die Sparkasse Hagen doch u.a. pünktlich zum Jubiläumsjahr die notwendigen finanziellen Mittel zur Renovierung der Fassade bereitgestellt.

Daniel Bangrazi, Projektleiter für Bauunterhaltung des theaterhagen, bietet kostenlose Führungen durch die Ausstellung an; optional ist im Anschluss auch eine bauhistorische Führung durch das theaterhagen möglich.

Anmeldungen nimmt Manuel Schneider, Marketingreferent am theaterhagen, entgegen unter 02331/ 207-3248 oder manuel.schneider@stadt-hagen.de

Ausstellung bis 22.2.2012 - während der Geschäftsöffnungszeiten. Eintritt frei.

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Das philharmonische orchesterhagen spendet den Erlös des Neujahrskonzertes an den Kinderhospizdienst Sternentreppe

Inzwischen ist es schon zur Tradition geworden, dass das philharmonische orchesterhagen den Erlös des Neujahrskonzertes an eine caritative, soziale Einrichtung spendet. Dieses Jahr überreichte GMD Florian Ludwig einen Scheck über 4306,75 Euro an den Kinderhospizdienst Sternentreppe Hagen, vertreten durch die Dipl.-Sozialpädagogin Antje Sendzik. Der Erlös geht zugunsten eines Teams von ehrenamtlichen Mitarbeitern, die schwerstkranke Kinder und ihre Familien über mehrere Jahre in ihrer schwierigen Lebenssituation ambulant begleiten.

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Rotary-Club-Hagen fördert die Arbeit des philharmonischen chorhagen

Thomas Breier (Präsident des Rotary Club Hagen) überreichte einen Scheck über 3000,- Euro an GMD Florian Ludwig und die Mitglieder des philharmonischen chorhagen, vertreten durch Diana Schulz und Monika Buttler-Trute. Die Spende soll zur weiteren Förderung der erfolgreichen Arbeit des 150-köpfigen Chores, der im Mai letzten Jahres von Florian Ludwig gegründet wurde, beitragen.

Bildlegende Foto v.l.n.r.:
Monika Buttler-Trute, Dietmar Millhoff, Hermann Backhaus, Marc Silbersiepe, Florian Ludwig, Diana Schulz, Thomas Breier

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„Der Ring an einem Abend“ von Loriot / Wagner
- die letzten Male

Loriots „Der Ring an einem Abend“ ermöglicht nicht nur Wagnerunkundigen einen kurzweiligen Einstieg in die manchmal etwas komplizierte Welt des Rings, sondern schafft auch für Kenner neue Blickwinkel auf dieses an Interpretationsmöglichkeiten so reichen Werks. Vicco von Bülow zeigt mit seiner augenzwinkernden Betrachtung von Wagners Ring nicht nur seine verblüffende Kenntnis desselben, sondern auch seine Liebe zu diesem Werk, das nicht nur in seinem Umfang, sondern wichtiger, in seiner Wirkung auf das Musiktheater als Kunstform einen einmaligen Platz einnimmt. Der Sprecher Hartmut Volle führt mit Loriots Texten durch den Abend während das philharmonische orchesterhagen und eine Riege an hochkarätigen Solisten für musikalischen Hochgenuss sorgen.
Am Sonntag, den 12. Februar um 15 Uhr ist der Opernabend zum vorletzten Mal und am Sonntag, den 26. Februar um 18 Uhr zum letzten Mal am theaterhagen zu erleben.

„Der Ring an einem Abend“ von Loriot / Wagner
So 12.2.  - 15 Uhr – zum vorletzten Mal
So 26.2. - 18 Uhr – zum letzten Mal

Karten zu 14 Euro – 34,20 Euro unter 02331/ 207-3218 oder www.theater.hagen.de

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Scheckübergabe zu Gunsten der Aktion „Lichtblicke“

Der Intendant des theaterhagen Norbert Hilchenbach überreichte Cordula Aßmann, Chefredakteurin bei Radio Hagen, einen Scheck über 1559,- Euro zu Gunsten von „Lichtblicke“. Der Erlös stammt aus der Kostümversteigerung, die im Rahmen der Festwoche zum 100jährigen Jubiläum des theaterhagen stattfand. Die Aktion „Lichtblicke“ wird von den 45 NRW-Lokalradios, den Caritasverbänden aus NRW und der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe getragen und ist eine Spendenaktion, die im 14. Jahr ihres Bestehens zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution in Nordrhein-Westfalen geworden ist.

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Aus dem Probenalltag der „Comedian Harmonists“

„,Mein kleiner grüner Kaktus, steht draußen am Balkon' - heißt das, wir sind die Hausfrauen?“ Diese Frage des „Comedian Harmonists“ - Ensembles beantwortet Regisseur Thomas Weber-Schallauer mit „Ja“. „Was sind das für Frauen, die dem roten Mohn und den roten Rosen abschwören für das stachelige Gewächs?“ Man einigt sich auf biedere Hausfrauen. Und wie wollen die gespielt werden, zumal immer wieder auch hollari, hollari, hollaro zu hören ist, je nach Situation lustig, einschmeichelnd oder forsch?

Die Herren Orlando Mason, Björn C. Kuhn, Richard van Gemert und Christoph Scheeben versuchen sich in das kollektive Gedankengebäude der deutschen Frau der 1920er Jahre einzufühlen, während Jan Andreas Kemna in der ersten Solostrophe die Hypothese verneint, nach der Frauen den Blumen, die sie gerne tragen, ähnlich werden: „Doch ich sag täglich, das ist nicht möglich, was solln die Leute von mir sagen?“

Es verlangt schon einiges an intellektuellem Einfühlungsvermögen, den „anspruchsvollen“ Text des berühmten „Comedian Harmonist“-Hits auch szenisch so wiedergeben, dass er sich nahtlos in die Geschichte des Stücks einfügt. Choreograph Ricardo Viviani und die Ensemblemitglieder erarbeiten eine Fassung, die den kabarettistischen Schwung des Liedes wiedergibt. Dabei geht es immer wieder um Rollenspiele – „Bin ich jetzt der Herr Krause?“ - , die von Strophe zu Strophe wechseln.

Eine diffizile Angelegenheit, die minutiös geprobt werden muss: Andres Reukauf, der musikalische Leiter und gleichzeitig das sechste Mitglied der „Comedian Harmonists“, achtet auch in diesem Lied auf den unverkennbaren „Harmonist-Sound“. Weber-Schallauer möchte die Perfektion und Virtuosität des Ensembles mit viel Witz auf die Bühne stellen, und die Sänger kämpfen mit den Tücken des „pa-pa-pa-bamba-ba-ram“, die leicht klingen müssen. Es ist harte Arbeit und dauert seine zwei Stunden mit unzähligen Wiederholungen, bis „Mein kleiner grüner Kaktus“ ein schauspielerisches und sängerisches Glanzstück und so im Stück-Gedächtnis gespeichert ist, dass er auf Knopfdruck wieder hervorgeholt werden kann.

Es sind fast 20 Lieder, die auf diese Art und Weise zur szenischen Perfektion gebracht werden – die musikalische Einstudierung hat schon zu Beginn der Spielzeit begonnen -, 40 Seiten Text, der schauspielerisch intensiv und in Auseinandersetzung mit Bühnenbild und Kostümen erarbeitet wird.

„Mantel aus, Frack an, Hut – (nee, nicht der) – auf“, „für die Zigaretten brauche ich einen Aschenbecher“, „die Drehbühne ist zu schnell“, „Entschuldigung, ich hab gepennt“, „wieso liegt meine Hose nicht mehr hier?“, „die Tür klemmt“. Schauspieler Guido Fuchs erweckt verschiedene Rollen zum Leben, darf auch Fahrrad fahren und muss Hund sein. Ob Bühnentechnik, Requisite, Ton und Beleuchtung – alles muss äußerst exakt probiert werden, damit es reproduzierbar wird.

Diese Mischung aus Phantasie, Imagination und Präzision ist für jede Inszenierung wichtig: Ein langer Weg voller Arbeit, bis die „Comedian Harmonists“ das Bühnenlicht erblicken und es heißt „bewahr'n Sie Ihren Kaktus jefälligst anderswo“!!

„Die Comedian Harmonists“, Schauspiel mit Musik von Gottfried Greiffenhagen/ Franz Wittenbrink
feiert am 4. Februar 2012 um 19.30 Uhr Premiere im Großen Haus des theaterhagen.

Weitere Termine:  Di 7.2., Fr 10.2., Do 16.2., Sa 18.2., Mi 29.2., Fr 9.3., Mi 4.4., Do 10.5., So 27.5. (15 Uhr), Mi 20.6., jeweils 19.30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.
Karten zu 11,30 Euro – 26,80 Euro unter 02331/ 207-3218 oder www.theater.hagen.de

Die Produktion „Die Comedian Harmonists“ ist Bestandteil des vom Theaterförderverein finanzierten Projekts „Jeder Schüler ins theaterhagen“, bei dem Schüler ab der Klassenstufe 9 kostenlos eine Vorstellung besuchen können.
Weitere Infos dazu (Gruppenbuchungen) nimmt Tillmann Schnieders unter 02331/ 207-3223 oder tillmann.schnieders@stadt-hagen.de entgegen.

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Neue Zusatztermine von „Ehrensache“, Jugendstück von Lutz Hübner ab 14 Jahren   

Seit 2006 war das umstrittene Jugendstück von Lutz Hübner auf der Hagener Bühne verboten und erlebte erst wieder am 7. Oktober 2011 im Rahmen der Festwoche des 100jährigen Jubiläums seine Neuinszenierung im lutz.
Die beiden türkisch-stämmigen Jungen Cem und Sinan lernen zwei Mädchen kennen und laden sie zu einer Autofahrt nach Köln ein. Sie wollen sich einen schönen Tag machen, Spaß haben, shoppen gehen, abends ins Kino und dann mal sehen, was sonst noch so läuft…. Doch am Ende des Tages liegt Ellena – mit mehr als dreißig Messerstichen regelrecht abgeschlachtet – tot auf einem Parkplatz. Ihre zwei Jahre jüngere Freundin Ulli überlebt schwer verletzt. Zwar sind die beiden Täter schnell gefasst, aber was genau an jenem Tag passiert ist, bleibt unklar. Während der Gerichtspsychologe Kobert versucht, Motive für die Gewalttat zu finden, bekommt er von den Beteiligten ganz unterschiedliche Versionen vom Hergang der Tat vorgeführt. Je nach Perspektive hat jeder eine andere Vorstellung davon, was zu einem solchen Exzess von Gewalt geführt hat: da geht es um Frauen- und Männerbilder, verletzte Ehre, Männerfreundschaft, Provokation, Demütigung, Frustration und anderes mehr.
Lutz Hübner zeigt, wie Menschen zwar in derselben Stadt, gleichzeitig aber in völlig verschiedenen Welten leben können. Unterschiedliche Auffassungen von Werten wie Ehre, Moral und Verantwortung prallen aufeinander.
Aufgrund der großen Nachfrage wurden Zusatztermine eingerichtet:

Schulvorstellungen: Di 7. und Do 9. Februar, jeweils 11.00 Uhr
               Mi 14, Do 15., Fr 16. März, jeweils um 12 Uhr
Abendvorstellungen: Do 15. und Fr 16. März, jeweils um 19.30 Uhr
                   
Karten unter 02331 / 207-3218 oder www.theaterhagen.de
Gruppenbuchungen unter 02331/ 207-3223 oder tillmann.schnieders@stadt-hagen.de
Freiverkauf 10 / 6 Euro

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Wiederaufnahme von „Ritter Gluck im Glück oder Wir schmieden eine Oper“

am 1. Februar 2012

 

Christoph Willibald Gluck wurde gerade mit dem Orden vom Goldenen Sporn ausgezeichnet. Deshalb darf sich der Komponist von nun an „Ritter von Gluck“ nennen. Wie es sich für einen Ritter gehört, hat er sich natürlich sofort eine neue Ritterrüstung zugelegt. Diese hat allerdings so ihre Tücken: Das Visier klemmt. Doch zum Glück hat er ein tatkräftiges Bläserquintett an seiner Seite, mit dessen Hilfe er sich aus dieser misslichen Lage befreien kann. Stolz führt er den Inhalt seiner Reisekiste vor: Requisiten und Notenbücher seiner früheren Opern – Ritter Gluck schwelgt in Erinnerungen und schwärmt von dem Wunder eines Opernbesuchs.

 

Ganz besonders stolz ist er aber auf seine neue Oper „Orpheus und Eurydike“. Die ist zwar eigentlich noch geheim, aber einige schöne Melodien gibt es schon. Und den neuen Ohrwurm, „Ach, ich habe sie verloren“, von dem Gluck selbst so sehr begeistert ist, den dürfen die Zuschauer dann doch schon einmal hören. Aber ein Problem lässt Ritter Gluck nicht los: Die Geschichte von „Orpheus und Eurydike“ braucht noch einen weiteren musikalischen Höhepunkt, nämlich den „Tanz der Furien“. Doch genau mit dem geht es nicht so richtig voran – Gluck fehlen einfach die zündenden Ideen. Da erscheint Amor, die gute Fee, genau zur rechten Zeit. Sie bringt Ritter Gluck auf neue Ideen und gemeinsam mit dem Bläserquintett und der Unterstützung der Kinder entsteht eine Oper, in der Donner grollt und kracht! Willibald ist hocherfreut: „Ritter Gluck im Glück“!

 

Das Musiktheaterstück richtet sich an Kinder zwischen fünf und zehn Jahren und beleuchtet das Wunder „Opernerlebnis“. Die jungen Zuschauer lernen auf verspielte Art und Weise wie eine Oper entsteht, wobei die Instrumente kindgerecht eingeführt werden. Dabei kommen die Theaterbesucher auch auf ihre Kosten, denn sie dürfen mitmachen beim Entstehen der Kinderoper und werden sichtlich daran Spaß haben, der Musik mit u.a. selbst erzeugtem Blitz und Donner auf die Beine zu helfen.

 

Wiederaufnahme von „Ritter Gluck im Glück oder Wir schmieden eine Oper“

- am Mittwoch, den 1. Februar 2012 um 10 Uhr im lutz

Musiktheaterstück von Jörg Schade und Franz-Georg Stähling

Musik von Christoph Willibald Gluck, Georg Friedrich Händel, Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Wagner, Arrangement von Ulf-Guido Schäfer

Für Kinder ab 5 Jahren

 

Weitere Termine: Do 2.2., Fr. 3.2., Di 3.7., Mi 4.7., Fr 6.7. 2012; jeweils um 10 Uhr.

Gruppenbuchungen (Karten zu 6,- Euro) nimmt Tillmann Schnieders unter 02331/ 207-3223 oder tillmann.schnieders@stadt-hagen.de entgegen.

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Der Liederabend „Franz Schubert – Winterreise“ wird verschoben

 

Der für Sonntag, den 4. Dezember 2011 geplante Liederabend „Franz Schubert – Winterreise“ um 18 Uhr im theaterhagen muss aufgrund der Erkrankung des Pianisten Yannick Wirner auf Sonntag, den 25. März 2012 um 20 Uhr im Großen Haus verschoben werden.

Gekaufte Karten können an der Theaterkasse zurückgegeben oder für die Aufführung am 25. März 2012 ausgestellt werden.

 

Franz Schubert „Winterreise“

Sonntag, den 4. Dezember 2011

18.00 Uhr - Großes Haus

Dominik Wortig, Tenor

Yannick Wirner, Klavier

 

Wird verschoben auf:

Sonntag, den 25. März 2012

20 Uhr – Großes Haus

 

Karten zu 15,50 Euro/ 10,50 Euro

Karten unter 02331/ 207-3218 oder www.theater.hagen.de